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Kampftag 16.12.2017
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Regionalliga

KSV Tennenbronn I - KSV Rheinfelden I   16 : 17

Bezirksliga
KSV Tennenbronn II - SV Gresgen II   13 : 17

Mit einer knappen Heimniederlage gegen Rheinfelden beendete der KSV Tennenbronn die Regionalligasaison 2017. Die rund 400 Fans nahmen es gelassen, denn es wurden Ihnen attraktive Einzelkämpfe geboten. Die Bilanz gegen Rheinfelden ist ausgeglichen, denn in der Vorrunde war Tennenbronn mit ebenfalls nur einem Punkt Vorsprung der glückliche Gewinner.

David Brenn glänzte mit kraftvollen Würfen und erhielt dafür die höchste Punktzahl

Jugendringer Jakob Moosmann hatte gegen Patrick Hinderer klare körperliche Nachteile und kassierte trotz wackerer Gegenwehr eine überhöhte Punktniederlage. Da Rheinfelden keinen Schwergewichtler dabei hatte, glich Dimitar Kumchev mit kampflosen Punkten den Rückstand aus. Begeisterung kam auf für einen grandiosen Kampf von David Brenn. Er attackierte den routinierten und starken Sulejman Ajeti pausenlos und erzielte damit vor der Pause vier plus einen Punkt. Gleich mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte setzte Brenn seine Angriffe fort und zermürbte den Gegner mehr und mehr. Die Höchstnote von fünf Punkten beendete nach fünf Minuten den Kampf mit seiner technischen Überlegenheit. Bis 98 kg füllte Frederik Mrokon die Lücke im KSV-Team und kassierte gegen Björn Bauser eine Schulterniederlage. Der Schweizer Fabian Wepfer ging ebenfalls als Favorit gegen den 15-jährigen KSV-Vertreter Lukas Brenn auf die Matte. Aber leicht verkaufte sich Brenn keinesfalls, auch wenn Wepfer insgesamt 10 technische Punkte verbuchen konnte. Mit einer Zwei wenige Sekunden vor dem Schlussgong verkürzte Lukas Brenn seine Punktniederlage noch auf 4 : 10 und überließ Rheinfelden nur zwei Mannschaftspunkte zur 8 : 10 Pausenführung.

Kurzen Prozess machte Miroslav Geshev mit Manuel Kingani. Einem Beinangriff ließ er eine Serie von Durchdrehern folgen und sammelte in gut einer Minute seine überlegenen 16 Punkte ein. Das ungleiche Duell wurde aber für den nur 75 kg wiegenden Rheinfelder gewertet, da weil der Tennenbronner das Limit von 86 kg überschritt. Eine tolle Vorstellung bot Matteo Lehmann gegen Vincent von Czenstkowski, einen der stärksten Gästeringer. Lange Zeit hielt Lehmann die Partie offen, ehe sich der Gegner in der 5. Minute mit einer Zwei etwas deutliche absetzte und beim 4 : 8 "den Sack zumachte". Für Florian Neumaier und Fabian Reiner war es ein Kinderspiel, mit Schultersiegen gegen den angeschlagenen Sebastian von Czenstkowski und den Jugendringer Nick Seves Tennenbronn wieder auf 16 : 16 Punkte heran zu bringen. Zum Entscheidungskampf traf Timo-Marcel Nagel auf Andrius Reisch, dem er in der Vorrunde mit 3 : 5 Punkten unterlegen war. Diesmal schien der Rheinfelder deutlicher auf der Siegerstraße zu sein und lag mit 6 : 0 Punkten in Führung, als ihn eine Knieverletzung bremste. Timo-Marcel Nagel holte auf, schaffte aber nur noch den Anschluss auf 5 : 6 Punkte.
Die Übersicht, Tennenbronn zuerst genannt:

57 G    Jakob Moosmann -Patrick Hinderer  0 : 4 (PS 1 : 16)
61 F    David Brenn - Sulejman Ajeti 4 : 0 (PS 18 : 2)
66 G    Lukas Brenn - Fabian Wepfer 0 : 2 (PS 4 : 10)
66 F    Matteo Lehmann - Vincent von Czenstkowski 0 : 2 (PS 4 : 8)
75 G    Fabian Reiner - Nick Seves 4 : 0 (SS)
75 F    Timo-Marcel Nagel - Andrius Reisch 0 : 1 (PS 5 : 6)
86 G    Florian Neumaier - Sebastian von Czenstkowski 4 : 0 (SS)
86 F    Miroslav Geshev - Manuel Kingani 0 : 4 (Übergewicht)
98 G    Frederik Mrokon - Björn Bauser 0 : 4 (SS)
130 F    Dimitar Kumchev - kein Ringer 4 : 0



Bezirksliga
KSV Tennenbronn II - SV Gresgen II   13 : 17

In aller Freundschaft verabschiedeten sich Tennenbronns Reserve und der SV Gresgen von gemeinsamen Zeiten in der Verbandsliga. Die mit blinkenden Weihnachtsmützen einlaufenden Wiesentäler sahen recht friedlich aus und Tennenbronn hatte auch nichts dagegen, dass Kampfrichter Peter Giesin selbst ein Gresgener ist. Der Ex-Tennenbronner Markus Eichin überließ seinem Gegner Volker Faißt sogar einen 8 : 7-Punktsieg, der ein wenig nach verstecktem Geschenk aussah. Es wurde aber auch gekämpft: Ganz groß feiern konnte sich Mathias Schondelmaier, der gegen den starken Emanuele Di Martino nach einer Durchdreherserie mit 2 : 16 Punkten fast aussichtslos in Rückstand geriet und trotzdem nicht aufgab. Nach der kurzen Erholungspause schaltete Mathias auf Angriff, holte auf 9 : 16 auf und wurde am Ende sogar noch Schultersieger. Sein Lieblingsgriff Nackenhebel brachte auch Daniel Herrmann einen Schultersieg ein. Verstärkung erfuhr Tennenbronn von Luca Lehmann, der von seinem Studienort Hamburg bereits nach Hause gereist ist. Er knöpfte seinem Gegner in eineinhalb Minuten bereits 16 Punkte ab und legte ihn dann noch aufs Kreuz. Keine Geschenke erhielten Hans-Ulrich Leusmann und Thorsten Götz. Sie verloren ihre offen geführten Kämpfe gegen Abdelali Boudoukha und Alexander Kizimov buchstäblich in letzter Sekunde hauchdünn. Die Übersicht, Tennenbronn zuerst genannt:

57 G    Eduard Jung – Andreas Heidt  0 : 4 (SS)
61 F    Mathias Schondelmaier - Emanuele Di Martino  4 : 0 (SS)
66 G    Daniel Herrmann - Marco Gold 4 : 0 (SS)
66 F    Hans-Ulrich Leusmann - Abdelali Boudoukha 0 : 1 (PS 7 : 8)
75 G    Raphael Nagel - Jan Braun 0 : 3 (PS 4 : 16)
75 F    Luca Lehmann - Marcel Philipp  4 : 0 (SS)
86 G    Thorsten Götz - Alexander Kizimov 0 : 1 (PS 6 : 7)
86 F    Frederik Mrokon - Manuel Berger 0 : 4 (PS 0 : 15)
98 G    Mathias Pfaff - Fabian Schmid 0 : 4 (SS)
130 F    Volker Faißt - Markus Eichin 1 : 0 (PS 8 : 7)