Vier Meistertitel für den KSV Tennenbronn
Am vergangenen Wochenende, den 4. und 5. Februar, wurden in Waldkirch die diesjährigen Landesmeister im Freistil ermittelt. Der Nachwuchs des KSV Tennenbronn konnte hier seine Stärke eindrucksvoll beweisen und gleich vier Goldmedaillen erringen. Dazu gab es noch viermal Silber, teilweise mit nur ganz hauchdünnem Abstand zu den Titelträgern. Drei Bronzemedaillen rundeten das erfolgreiche Turnier ab.
Südbadischer Meister der A-Jugend bis 46 kg wurde Timo Moosmann. Seinen stärksten Widersacher Timo Schweizer aus Eschbach besiegte er schon im Pool mit 2:1 Runden und sein Finalgegner Michael Seebacher aus Appenweier hatte keine Chance und musste sich zweimal mit 7:0 Punkten geschlagen geben.
Am vergangenen Samstag, den 21.01.2012 wurden in Vöhrenbach die Bezirksmeisterschaften im griechisch-römischen Stil fortgesetzt. Mit 109 Teilnehmern erreichten die Jugendklassen B, C und D nicht mehr das große Feld wie eine Woche zuvor beim Freistilturnier. Auch beim KSV Tennenbronn fehlten einige Ringer, aber trotzdem stellte der KSV mit 19 Startern die größte Mannschaft vor Taisersdorf und Triberg mit jeweils 17 Ringern. In der Erfolgsrechnung hatte Taisersdorfs Nachwuchs hauchdünn die Nase vorn. Die Linzgauer gewannen mit 62 Punkten vor Tennenbronn mit 61 und Triberg mit 50 Punkten.


Am vergangenen Samstag, den 14.01.2012 startete in Singen das neue Ringerjahr mit den Bezirksmeisterschaften im freien Stil. Bei der B-, C und D-Jugend lag die Beteiligung mit 127 Ringerinnen und Ringer erfreulicherweise gut 15 Prozent höher als im Vorjahr. Der KSV Tennenbronn schickte allein 26 Teilnehmer und lag damit zahlenmäßig an der Spitze und deutlich vor Taisersdorf mit 18 und Triberg mit 17 Startern. In der Vereinswertung ließ der Tennenbronner Nachwuchs mit 792 Punkten die gesamte Konkurrenz weit hinter sich. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Taisersdorf mit 66 und Singen mit 44 Punkten. Elf Mal Gold, fünf M Silber und drei Mal Bronze brachten die Tennenbronner Schüler mit nach Hause.
Beim letzten Heimkampf der Saison 2011 vollendete Matthias Brenn sein zehntes Jahr als Trainer der aktiven Ringer des KSV Tennenbronn. Vorstand Jürgen Götz lobte seinen Ehrgeiz und sein großes Engagement in dieser Zeit. Er erinnerte daran, dass fast alle aktuellen Leistungsträger durch die Schule von Matthias Brenn gegangen sind, zumal er vorher noch sieben Jahre lang als Jugendtrainer tätig war.
Als einziger Verein in Baden-Württemberg schickte Tennenbronn drei Schülermannschaften in die Runde 2011. Die Nachwuchsringer bewiesen nicht nur Masse, sondern auch Klasse und schon vor dem letzen Kampftag standen alle drei Teams als Meister fest.

Neun aktive Ringer haben sich im Frühjahr und Sommer 2011 vom KSV Tennenbronn verabschiedet. Die meisten haben ihre Laufbahn beendet, einige den Verein gewechselt. Die dritte Aktivenmannschaft musste abgemeldet werden und mit dem Verlust von Timo-Marcel Nagel und Albert Qorraj war auch die erste Mannschaft direkt betroffen. „Ich bin absolut zufrieden, wenn Tennenbronn diesmal einen Platz im Mittelfeld behaupten kann“, sagte Trainer Matthias Brenn vor Beginn der Runde.

Wie alle Jahre wählte das Publikum beim letzten Heimkampf den „Ringer des Jahres. An der Spitze der Publikumsgunst lag diesmal Alexander Fichter vor Fabian Reiner und Luca Lehmann. Alexander Fichter ist als „Senior“ in der Mannschaft ein Vorbild an Flexibilität, Fleiß und Siegeswillen. In der abgeschlossenen Runde blieb er lange Zeit ungeschlagen und das sogar durchweg im freien Stil, der eigentlich nicht seine Paradedisziplin ist. Alexander Fichter bedankte sich bei seinen Fans für die Wahl und im Namen der Mannschaft für das große Interesse und die moralische Unterstützung der Ringer durch den zahlreichen Besuch der Heimkämpfe des KSV.
Ringen / Oberliga Südbaden
KSV Tennenbronn I – KSK Furtwangen I 19 : 18
Bezirksliga
KSV Tennenbronn II – KSV Taisersdorf II 28 : 12
Schüler Bezirksklasse
KSV Tennenbronn II – StTV Singen I 25 : 10
KSV Tennenbronn II – AV Hardt I 36 : 0
Schüler Aufbauklasse
KG Tennenbronn-Schramberg – AB Wurmlingen I 14 : 17
KG Tennenbronn-Schramberg – KSK Furtwangen I 20 : 12
Ein Traumfinale boten die beiden erfolgreichsten Oberligamannschaften ihren begeisterten Fans. Mit rund 650 Zuschauern war die Tennenbronner Halle restlos gefüllt und mit Trommeln und Gesängen herrschte eine großartige Stimmung auf den Rängen. Die Ringer des bereits vor dem Kampf feststehenden Meisters Furtwangen und des heimische KSV Tennenbronn boten Ringkampfsport vom allerfeinsten: Das war kein lockerer Ausklang, da ging es zur Sache und es wurde gekämpft bis zum Umfallen. Tennenbronn kratzte am Ende noch ein wenig am Lack des Meisters und brachte ihm die erste Niederlage bei. Für die Mannschaft selbst war der Sieg aber entscheidend wichtig für die Vizemeisterschaft, die nun vor dem dicht nachfolgenden KSV Hofstetten verteidigt wurde.

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